Mal-Retreat

Hier kommen noch ein paar Fotos vom Mal- und Yoga-Retreat durch Sherri Bustad und Ambika, der im Juni bei uns stattgefunden hat:


Der Tag beginnt mit gemeinsamem Yoga unter Anleitung der Yoga-Lehrerin Ambika.


Die Künstler bei der Arbeit!


Jeder findet Material, Ideen und Unterstützung für seine Arbeit.


Hier demonstriert Irina die schöne Ebru-Technik.


Mittags wird gemeinsam am großen Tisch gegessen.

Alle hoffen, dass es nächstes Jahr wieder einen Kurs gibt!

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Der Eichenschwärmer

Obwohl wir nun schon einige Jahre lang auf die Schmetterlinge achten, findet sich doch ab und an noch eine neue Art: Vor einiger Zeit saß ein Eichenschwärmer an einer der Tamarisken vor unserem Grundstück. Der Eichenschwärmer ist besonders groß (Flügelspannweite bis zu 12 cm) mit einem dicken, behaarten Körper. Der erwachsene Falter nimmt keinerlei Nahrung zu sich; die Raupe lebt auf Eichen. Die Art ist auf das Mittelmeergebiet und den Nahen Osten beschränkt.


Der große Eichenschwärmer besitzt hellbraun gefärbte Flügel mit gewelltem Rand.


Die deutlich kürzeren Hinterflügel sind leicht rötlich gefärbt.


Der lang behaarte Körper des Eichenschwärmers ist ganz besonders dick; als Nachtfalter besitzt er sehr große Augen.


Viele Schwärmer-Männchen besitzen auffällig große Fühler; zur Vergrößerung der Oberfläche sind sie oft kammartig ausgebildet. Diese Falter besitzen einen erstaunlichen Geruchssinn, mit dessen Hilfe die Männchen die Weibchen über große Entfernungen lokalisieren können, besonders bei Arten wie dem Eichenschwärmer, die nur in geringen Populationsdichten auftreten.

mehr über Nachtfalter

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Die Bergzikade

Bevor im Sommer die Mannazikaden, die Essenz des griechischen Sommers, erscheinen, hört man bei uns im Garten häufig ein Heuschrecken-ähnliches Zirpen, das ebenfalls von einer Zikadenart stammt. Es handelt sich um die Bergzikade. Mit ein bisschen Geduld sind die singenden Männchen leicht zu finden und beobachten. Mit bis zu 2 cm ist die Bergzikade ein Stück kleiner als die Mannazikade. Zu erkennen ist sie an der orange-schwarzen Färbung des Hinterleibs. Zikaden sind äußert erstaunliche Tiere, die es durchaus wert sind, dass man sie genauer kennenlernt!

mehr über Zikaden

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Workshop in Azalas

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Frühling…

Hier ein paar neue Fotos – es ist ja nun wirklich nicht mehr Winter!

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Der Winter ist da!

Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres ist auf Naxos der Winter eingetroffen, diesmal mit besonders niedrigen Temperaturen und besonders viel Schnee, nachdem es bislang sehr warm und trocken war (die Kinder haben vor ein paar Tagen noch im Meer gebadet). Aber den Schnee heute haben sie ganz besonders genossen – eine höchst willkommene Neujahrs-Überraschung!


Der Schneemann durfte mit nach Azalas kommen!

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Neujahrsgrüße

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Dank an alle Leser

In der letzten Zeit komme ich ja nur höchst selten dazu, neue Beiträge zu schreiben. Es gibt ein paar Themen, die schon anstehen, aber irgendwie sind immer dringendere Dinge zu tun: Kinder, Schule, Verbesserungen an den Häusern (ja, es wird wieder einiges verschönert und ersetzt) – all das braucht einfach die Zeit auf. Dieses Jahr ist es besonders eng, aber nächstes Jahr wird es hoffentlich wieder ruhiger. Trotzdem habe ich von ein paar Tagen die Grenze von einer halben Million Aufrufe auf der Azalas-Seite überschritten.

Ich danke allen Lesern ganz herzlich!

Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit!


als Weihnachtsgruß ein Foto von einem kürzlichen Frühmorgen mit Mond, Jupiter und Venus

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Steinzeitmenschen auf Naxos: Die Steinwerkzeuge der Stelida

Bis vor kurzem ging man davon aus, dass die Ägäischen Inseln erst in der Jungsteinzeit von Menschen besiedelt wurden. Neue Forschungsergebnisse von Kreta und einigen anderen griechischen Inseln sowie eine in den letzten Jahren wieder aufgenommene Untersuchung auf Naxos werfen jedoch ein ganz neues Licht auf die Frühgeschichte der Ägäis: Sie zeigen, dass diese Inseln schon wesentlich früher von Menschen besiedelt waren als bisher angenommen. Auf Naxos sind auf dem Hügel der Stelída südlich der Chóra menschliche Artefakte zu finden, die in die Mittel- und sogar die Altsteinzeit zu datieren sind. Diese Fundstellen sind in den frühen Achtziger Jahren erstmals entdeckt und beschrieben worden, werden aber erst in den letzten Jahren von griechischen und kanadischen Archäologen systematisch untersucht.


Der Hügel der Stelída vom Strand von Ágios Prokópios aus. Die von den Archäologen untersuchten Gebiete liegen größtenteils auf dem felsigeren Gelände an der Spitze des Hügels.


Oben auf dem Hügel stehen dicke Hornstein-Schichten an. Aus diesem Hornstein stellten die Frühmenschen auf der Stelída einfache Steinwerkzeuge her, von denen heute hier noch Überbleibsel gefunden werden können.


Als Hornstein werden kieselsäurehaltige Gesteine bezeichnet, d.h. Gesteine, die überwiegend aus Siliziumdioxid (kristalline Form: Quarz) bestehen. Je nach Verunreinigung durch andere Mineralien kann der Hornstein eine rötliche, bräunliche, grünliche oder fast schwarze Färbung aufweisen.


Diese Hornstein-Splitter zeigen Merkmale eines künstlichen Abschlags. Die Schlagstelle ist mit einem Pfeil markiert; sie liegt oft auf einer künstlich geglätteten Schlagfläche. Die abgebildete Seite des Splitters ist jeweils die Ventralfläche, d.h. die, die am Kern angelegen hat, von dem der Splitter abgeschlagen wurde. Sie zeigt eine deutliche, durch den Schlag entstandene Wölbung (Bulbus); nahe bei der Schlagstelle sieht man die Schlagnarbe, die dadurch entsteht, dass sich beim Schlag oft ein kleines Splitterchen ablöst (Kreis).

Nach ihrer Machart und Form gehören die Steinwerkzeuge der Stelída zu zwei unterschiedlichen Epochen. Etwas kleinere und feiner gearbeitete Schaber, Bohrer oder Klingen, oft mit sorgfältig bearbeiteten Rändern, sind typisch für die Jüngere Mittelsteinzeit (etwa 9.000 v. Chr). Ein zweites Set von Werkzeugen, die etwas größer und gröber gearbeitet sind und eine unregelmäßigere Form aufweisen (größtenteils rundliche oder etwa dreieckige Schaber), ist in die Mittlere Altsteinzeit einzuordnen, die im Bereich des Mittelmeeres vermutlich in die Zeit von etwa 130.000 bis 80.000 vor heute zu datieren ist (in der Levante noch früher: vor 250.000 bis 160.000 Jahren). Diese Abschläge sind mit der sogenannten Levallois-Technik hergestellt: Hier werden nicht die abgeschlagenen Stücke nach der Abspaltung feiner bearbeitet, sondern der „Kern“, der Stein, von dem sie abgespalten werden, wird zuerst sorgfältig vorbereitet und in Form gebracht, und danach wird das fertige Werkzeug durch einen Schlag abgelöst.

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Fledermäuse

Die Fledermäuse bilden gemeinsam mit den Flughunden die Ordnung der Fledertiere, die mit etwa 1.100 Arten nach den Nagetieren die artenreichste Säugetier-Ordnung darstellt. Fledermäuse sind weltweit verbreitet; die Gattung der Mausohren besitzt das ausgedehnteste Verbreitungsgebiet innerhalb der Säugetiere. Zweifellos ist diese weite Verbreitung auf die Flugfähigkeit der Fledertiere zurückzuführen. Zu den Fledermäusen gehört eins der kleinsten Säugetiere (Schweinsnasenfledermaus, Körperlänge 3 cm), während Flughunde eine Flügelspannweite von bis zu 1,7 m erreichen.

Außer den ausgestorbenen Flugsauriern und den Vögeln sind die Fledertiere die einzigen Wirbeltiere, die die Fähigkeit zum aktiven Flug entwickelt haben.


Der Flügel der Fledermaus ist zwischen den Hinterbeinen und den extrem langen und dünnen Knochen der Vorderbeine und der Finger aufgespannt. Der Daumen steht als Kralle ab; er ist nicht in die Flughaut eingebunden und wesentlich kürzer als die anderen Finger. Die Flughaut ist durch Muskelstränge stabilisiert und wird durch Adern versorgt; sie ist arttypische „Felder“ aufgeteilt.


Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Sie sind außerordentlich geschickt und wendig im Flug.

Wie jedermann weiß, sind Fledermäuse nachtaktiv, d.h. sie verbringen den Tag an ihren Ruheplätzen (Baumhöhlen, Höhlen, alte Gebäude usw) und fliegen in der Nacht auf Nahrungssuche. In der Ruhe wird der Stoffwechsel der Fledermäuse stark heruntergefahren; auch die Körpertemperatur sinkt deutlich ab. Im Winter halten die Arten der gemäßigten Regionen eine Winterruhe. Fledermäuse sitzen nicht wie andere Tiere, sondern hängen sich an die Decke der Höhlen oder Räume, in denen sie leben.


Ruhende Große Hufeisennase. Das Tier hat sich regelrecht in seine Flughaut „eingepackt“. In der Ruhe wird der Stoffwechsel stark heruntergefahren und die Körpertemperatur sinkt bis auf wenige Grad über der Außentemperatur.

Fledermäuse besitzen gute, leistungsfähige Augen; manche Arten können auch UV-Licht wahrnehmen. In der Nacht orientieren sie sich beim Flug jedoch hauptsächlich über Echo-Ortung. Sie stoßen im Ultraschallbereich liegende Rufe aus, wobei bei vielen Arten merkwürdige Nasenaufsätze bei der Erzeugung der speziellen Laute helfen. Ihre großen, sehr sensiblen Ohren nehmen das zurückkehrende Echo so genau wahr, dass sich die Fledermaus perfekt in ihrer Umgebung zurechtfindet und dabei auch feinste Objekte wahrnehmen kann. Außerdem findet und fängt die Fledermaus über die Echo-Ortung auch ihre Beute, meist fliegende Tiere wie Insekten. Dabei kann sie ihre Beute nicht nur lokalisieren, sondern auch deren Bewegung und Größe berechnen. Anhand der Flügelschlagfrequenz kann sie in vielen Fällen gar die Artzugehörigkeit bestimmen – und all das, während sie selbst mit hoher Geschwindigkeit fliegt!


Bei dieser Großen Hufeisennase sieht man den merwürdigen Nasenaufsatz und die großen, kompliziert gebauten Ohren. Man beachte auch den frei abstehenden, rückgebildeten Daumen.

Leider wissen die meisten Menschen nur wenig über diese faszinierenden Tiere.

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